Loslassen


 

Warum ist Loslassen so wichtig?

 

In besonders belastenden Lebenssituationen (z.B. Diagnose einer schweren Krankheit, Trennung vom Lebenspartner, Verlust eines lieben Menschen) neigen wir dazu, dass unsere Gedanken immer um das gleiche Thema kreisen.

Vielleicht haben wir Ängste oder auch Schuldgefühle.

 

Wenn wir es zulassen, dass unsere Gedanken immer und immer wieder das Gleiche denken, wir grübeln und wir uns selbst innerlich zermürben, schränken wir uns in unserer Lebensqualität ein. Wir sind dann nicht mehr in der Lage den Moment wahrzunehmen, weil wir sprichwörtlich mit den Gedanken ganz woanders sind - und zwar in einer negativen Welt.

 

 

Warum halten wir an diesen schlechten Gedanken fest?

Vermutlich wollen wir gar nicht an diesen Gedanken festhalten und sind bereits bemüht aus der Denkschleife herauszukommen.

Aber wie war das?

Wenn ich dir sage, dass du nicht an den rosaroten Elefanten denken sollst, woran denkst du dann?

 

Wie funktioniert Loslassen denn überhaupt?

Es ist wichtig, dass unsere Gedanken ein richtiges STOPP machen.

Wir müssen sie bereinigen.

Dazu gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten.

Besonders gut funktioniert es mit Meditation oder Yoga.

Doch beides benötigt etwas Übung.

Wenn wir einen Gedankenstopp auf die Schnelle brauchen helfen zwei ganz einfach Übungen:

 

Die 5-Dinge-Strategie

Suche dir 5 Dinge, in deiner Umgebung, die du sehen kannst.

Suche dir 5 Dinge, die du spüren kannst.

Suche dir 5 Dinge, die du hören kannst.

 

Beispiel:

Ich sehe Blumen, eine Wiese, einen Baum, einen Hund und den Fluss.

Ich spüre die Strickjacke an meiner Haut, die Schuhe an meinen Füßen, ...

Ich höre das Rauschen des Flusses, Hundebellen,....

 

Wenn es möglich ist, sprich diese 5 Dinge jeweils laut aus.

Es wird dir helfen, dich von deinen negativen Gedanken zu lösen und wieder im Hier und Jetzt anzukommen.

Diese Übung kannst du so oft am Tag wiederholen (auch für dich im Stillen), wie du es brauchst.

 

Die Hustenbonbon-Strategie

Sorge dafür, dass du immer ein paar ultra mega scharfe Hustenbonbons in der Tasche hast. Immer dann, wenn du merkst, dass deine Gedanken wieder abschweifen lutsche ein Bonbon.

Am besten konzentrierst du dich während des Lutschens noch auf deinen Atem, somit hätten wir eine kleine Meditations-Übung direkt mit eingebaut.